Wofür steht der Begriff Spitex?

Auszug: Dank der Hilfe der Spitex können Pflegebedürftige trotz Einschränkungen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben oder früher von einem stationären Aufenthalt nach Hause zurückkommen. Wir erläutern den Begriff Spitex, seine Formen und Vorteile für alle, die sich eine häusliche Pflege wünschen.
Seniorenpaar nutzt einen Laptop und lacht Zuhause

Einführung in Spitex

Dank der Hilfe der Spitex können Pflegebedürftige trotz Einschränkungen zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung wohnen bleiben oder früher von einem stationären Aufenthalt nach Hause zurückkommen. Dabei ist das Ziel, dass die Selbstständigkeit der Klienten erhalten bleibt und gefördert wird. In der Schweiz gibt es etwa 500 Spitex-Organisationen mit über 40.000 Mitarbeitern. Im Jahr 2020 konnten so über 158.000 Klientinnen und Klienten zu Hause betreut werden. 

 

Spitex ist die Abkürzung für “spitalexterne Hilfe und Pflege” und bedeutet nichts anderes als die professionelle Pflege in den eigenen vier Wänden. Die Dienstleistungen dieser Organisationen sorgen dafür, dass Menschen aller Altersgruppen, die Hilfe, Betreuung und Pflege benötigen, versorgt sind. Diese Spitex-Unternehmen sind auch beratend und begleitend tätig. Personen, die nicht ins Krankenhaus oder Pflegeheim wollen, soll so die Möglichkeit gegeben werden, bis zu einem gewissen Grad in den eigenen vier Wänden und somit in einem vertrauten Umfeld von ausgebildeten Pflegekräften und Hauswirtschaftspersonal unterstützt, betreut und versorgt werden können. So wird Selbständigkeit und Unabhängigkeit der betreuten Person aktiv gefördert. Ein Vorteil der Betreuung zu Hause ist, neben der heimischen Vertrautheit und den bekannten Menschen, der Kostenfaktor. Diese werden zu einem Teil vom Patienten (bzw. von dessen Krankenkasse) getragen und zu einem Teil von der öffentlichen Hand (in der Regel von der Gemeinde) subventioniert.

Was ist Spitex?

1995 ging die Spitex aus dem Zusammenschluss der Schweizerischen Vereinigung der Hauspflegeorganisationen (SVHO) und der Schweizerischen Vereinigung der Gemeindekrankenpflege- und Gesundheitspflegeorganisationen (SVGO) hervor. So kamen Hilfe und Pflege  organisatorisch unter ein gemeinsames Dach. 

Es gibt Nonprofit-Spitex und private Spitex-Organisationen, wir von Spitex Stern gehören zu Letzteren. Während die Nonprofit-Spitex im Auftrag der Gemeinde beziehungsweise des Kantons tätig werden, arbeiten die privaten Unternehmen gewinnorientiert. Neben den Klienten und der öffentlichen Hand tragen Kranken-, Unfall-, Invaliden- und Militärversicherungen zur Finanzierung der Nonprofit-Spitex bei. Wird die Pflege teurer als im Pflegeheim oder Spital, muss überlegt werden, die gepflegte Person in stationären Betreuung zu geben. Nonprofit- wie private Spitex-Organisationen sind gesetzlich verpflichtet, wirksame, zweckmässige und wirtschaftliche Pflegeleistungen anzubieten. Wenn sich ein Pflegebedürftiger für eine private Spitex-Organisation entscheidet, muss er oder sie bedenken, dass nicht alle Dienstleistungen von der öffentlichen Hand subventioniert werden. 

Wenn Sie erfahren wollen, welche Dienstleistungen von Ihrer Krankenkasse übernommen werden und was diese ggf. kosten, nehmen sie mit uns gern Kontakt auf. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und vereinbaren gerne einen gemeinsamen Kennenlerntermin.

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